Häufige Fragen – Schnell erklärt
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Energieprojekte und Friesen Elektra.
Mit Wind, Sonne und Wasserstoff treiben wir regional die Energiewende voran – für eine klimaneutrale Zukunft.
Fragen zu Friesen Elektra Allgemein
1.
Wer ist Friesen Elektra und wofür steht das Unternehmen?
Friesen Elektra ist ein mittelständisches Familienunternehmen aus Sande (Friesland) und Teil der Unternehmensgruppe Schloss Gödens. Seit 1999 im Bereich der Erneuerbaren aktiv. Mittlerweile erstreckt sich unser Projektportfolio von Windenergie zu Photovoltaik bis hin zu Wasserstoff.
2.
Welche Rolle spielt Friesen Elektra in der Energiewende?
Wir planen, bauen und betreiben Anlagen für erneuerbare Energien und verbinden damit ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Unsere Projekte unterstützen die Klimaschutzziele der Bundesregierung: Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf mindestens 80 Prozent steigen, und die inländische Stromerzeugung bis 2035 nahezu treibhausgasneutral werden.
3.
Wie arbeitet Friesen Elektra mit Kommunen, Behörden und Partnern zusammen?
Wir verstehen Projekte als Gemeinschaftsaufgabe und beziehen Kommunen, Behörden, Unternehmen und weitere Stakeholder frühzeitig ein. Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme stimmen wir uns eng mit den zuständigen Stellen ab und binden Fachgutachter ein, um rechtssichere und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
4.
Was haben Bürgerinnen und Bürger vor Ort von den Projekten?
Unsere Projekte schaffen regionale Wertschöpfung – etwa durch Gewerbesteuern, Aufträge für lokale Unternehmen, Arbeits- und Ausbildungsplätze und langfristige Infrastruktur wie Strom- und Wärmenetze. Gleichzeitig leisten sie einen messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion und damit zum Klimaschutz in der Region.
5.
Wo teilt Friesen Elektra Informationen?
Transparente Information und ehrlicher Austausch sind fester Bestandteil unserer Arbeit. Wir informieren über verschiedene Kanäle – etwa Website, Social Media, Infopoint, Veranstaltungen und persönliche Gespräche – und nehmen Hinweise, Kritik und Sorgen ernst, um sie in Planung und Abwägung einfließen zu lassen.
1.
Wer ist Friesen Elektra und wofür steht das Unternehmen?
Friesen Elektra ist ein mittelständisches Familienunternehmen aus Sande (Friesland) und Teil der Unternehmensgruppe Schloss Gödens. Seit 1999 im Bereich der Erneuerbaren aktiv. Mittlerweile erstreckt sich unser Projektportfolio von Windenergie zu Photovoltaik bis hin zu Wasserstoff.
2.
Welche Rolle spielt Friesen Elektra in der Energiewende?
Wir planen, bauen und betreiben Anlagen für erneuerbare Energien und verbinden damit ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Unsere Projekte unterstützen die Klimaschutzziele der Bundesregierung: Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf mindestens 80 Prozent steigen, und die inländische Stromerzeugung bis 2035 nahezu treibhausgasneutral werden.
3.
Wie arbeitet Friesen Elektra mit Kommunen, Behörden und Partnern zusammen?
Wir verstehen Projekte als Gemeinschaftsaufgabe und beziehen Kommunen, Behörden, Unternehmen und weitere Stakeholder frühzeitig ein. Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme stimmen wir uns eng mit den zuständigen Stellen ab und binden Fachgutachter ein, um rechtssichere und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
4.
Was haben Bürgerinnen und Bürger vor Ort von den Projekten?
Unsere Projekte schaffen regionale Wertschöpfung – etwa durch Gewerbesteuern, Aufträge für lokale Unternehmen, Arbeits- und Ausbildungsplätze und langfristige Infrastruktur wie Strom- und Wärmenetze. Gleichzeitig leisten sie einen messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion und damit zum Klimaschutz in der Region.
5.
Wo teilt Friesen Elektra Informationen?
Transparente Information und ehrlicher Austausch sind fester Bestandteil unserer Arbeit. Wir informieren über verschiedene Kanäle – etwa Website, Social Media, Infopoint, Veranstaltungen und persönliche Gespräche – und nehmen Hinweise, Kritik und Sorgen ernst, um sie in Planung und Abwägung einfließen zu lassen.
Fragen zu Grünstrom
1.
Was versteht Friesen Elektra unter „Grünstrom“?
Unter Grünstrom verstehen wir Strom, der aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie erzeugt wird. In unseren Projekten setzen wir auf technologieoffene, skalierbare Ansätze und Lösungen, um langfristig eine zuverlässige und klimafreundliche Versorgung zu sichern.
2.
Wo erzeugt Friesen Elektra Grünstrom?
Ein zentrales Projekt ist der Hybride Energiepark Sande, in dem wir auf über 100 Hektar Photovoltaik und Windenergie kombinieren und eine Gesamtleistung von mehr als 140 Megawatt (MW) erreichen. Darüber hinaus betreiben und entwickeln wir weitere Wind- und Photovoltaik-Projekte in der Region.
3.
Wie kann Grünstrom trotz schwankendem Wind- und Solarangebot verlässlich sein?
Durch einen Mix aus Wind- und Solarenergie gleichen sich Erzeugungsprofile teilweise aus. Ergänzend setzen wir perspektivisch auf Speicherlösungen wie Wasserstoff, um erneuerbare Energie zwischenzuspeichern und flexibel bereitzustellen. Darüber hinaus können Batteriespeicher (BESS) helfen, kurzfristige Schwankungen auszugleichen und die Einspeisung netzdienlich zu steuern. So können wir Versorgungssicherheit und Klimaschutz miteinander verbinden.
4.
An wen liefert Friesen Elektra den grünen Strom?
Ein Beispiel ist der langfristige Stromliefervertrag (PPA) mit der Salzgitter Flachstahl GmbH. Seit 2024 liefert der Hybride Energiepark Sande ca. 120 Megawattpeak (MWp) Solarstrom an den Salzgitter-Konzern. Damit unterstützt Friesen Elektra das Transformationsprogramm SALCOS® zur nahezu CO₂-freien Stahlproduktion und zeigt, wie regional erzeugter Grünstrom gezielt für industrielle Dekarbonisierung eingesetzt werden kann.
1.
Was versteht Friesen Elektra unter „Grünstrom“?
Unter Grünstrom verstehen wir Strom, der aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie erzeugt wird. In unseren Projekten setzen wir auf technologieoffene, skalierbare Ansätze und Lösungen, um langfristig eine zuverlässige und klimafreundliche Versorgung zu sichern.
2.
Wo erzeugt Friesen Elektra Grünstrom?
Ein zentrales Projekt ist der Hybride Energiepark Sande, in dem wir auf über 100 Hektar Photovoltaik und Windenergie kombinieren und eine Gesamtleistung von mehr als 140 Megawatt (MW) erreichen. Darüber hinaus betreiben und entwickeln wir weitere Wind- und Photovoltaik-Projekte in der Region.
3.
Wie kann Grünstrom trotz schwankendem Wind- und Solarangebot verlässlich sein?
Durch einen Mix aus Wind- und Solarenergie gleichen sich Erzeugungsprofile teilweise aus. Ergänzend setzen wir perspektivisch auf Speicherlösungen wie Wasserstoff, um erneuerbare Energie zwischenzuspeichern und flexibel bereitzustellen. Darüber hinaus können Batteriespeicher (BESS) helfen, kurzfristige Schwankungen auszugleichen und die Einspeisung netzdienlich zu steuern. So können wir Versorgungssicherheit und Klimaschutz miteinander verbinden.
4.
An wen liefert Friesen Elektra den grünen Strom?
Ein Beispiel ist der langfristige Stromliefervertrag (PPA) mit der Salzgitter Flachstahl GmbH. Seit 2024 liefert der Hybride Energiepark Sande ca. 120 Megawattpeak (MWp) Solarstrom an den Salzgitter-Konzern. Damit unterstützt Friesen Elektra das Transformationsprogramm SALCOS® zur nahezu CO₂-freien Stahlproduktion und zeigt, wie regional erzeugter Grünstrom gezielt für industrielle Dekarbonisierung eingesetzt werden kann.
Fragen zu Wasserstoff
1.
Was ist der Wasserstoffpark Friesland?
Der Wasserstoffpark Friesland ist ein energetisch optimiertes Gesamtkonzept zur Produktion von grünem Wasserstoff in mehreren Ausbaustufen mit bis zu 2,4 Gigawatt (GW) Elektrolyseleistung. Der Wasserstoffpark Friesland nutzt die vorhandene Infrastruktur optimal, um erneuerbare Energien effizient einzubinden. Damit wird nicht nur die Netzstabilität erhöht, sondern auch ein Beitrag zur Versorgungssicherheit, Resilienz und Wirtschaftlichkeit des Energiesystems geleistet.
2.
Wofür wird der dort erzeugte Wasserstoff genutzt?
Das hängt von Nachfrage, Preisen und verfügbaren Abnahmeverträgen ab. Heute wird Wasserstoff in Deutschland und Europa vor allem in der Industrie eingesetzt – insbesondere in Raffinerien und der Chemie. In Raffinerien wird bislang häufig fossil erzeugter („grauer“) Wasserstoff genutzt. Grüner Wasserstoff kann diesen Einsatz schrittweise ersetzen und so Emissionen senken. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich sind energieintensive und schwer elektrifizierbare Industrieprozesse, etwa in der Stahlindustrie, wo grüner Wasserstoff eine Schlüsselrolle für die Transformation spielen kann. Auch im Verkehr kommt grüner Wasserstoff in Betracht – vor allem dort, wo Batterien an Grenzen stoßen. Zusätzlich kann Wasserstoff als Energiespeicher dienen, um größere Mengen über längere Zeit zu puffern – dafür gelten insbesondere Untergrundspeicher (bspw. der Storage Etzel) als geeignete Option.
3.
Woher stammen Strom und Wasser für die Elektrolyse?
Für die Elektrolyse werden erneuerbarer Strom und aufbereitetes Wasser benötigt. Der Wasserstoffpark wird über das Höchstspannungsnetz angebunden – mit Anbindung über ein Umspannwerk in der Zuständigkeit von TenneT. Für den Raum Friesland (Sande) sind im Netzentwicklungsplan zusätzliche Umspannwerks- und Leitungsmaßnahmen vorgesehen, um die stark gestiegenen Netzanschlussbedarfe in der Region bedienen zu können. Für die Wasserstoffproduktion wird Reinstwasser benötigt. Als langfristige Wasserressource ist Oberflächenwasser aus dem Ems-Jade-Kanal vorgesehen, welches durch aufbereitetes Wasser aus dem Ablauf der Kläranlage Sande ergänzt wird („Multi-ReUse“). Außerdem wird Meerwasser als Back-up hinzugezogen.
4.
Welche Chancen bietet der Wasserstoffpark für Wärmeversorgung und Region?
Bei der Elektrolyse fällt je nach Technologieauswahl Abwärme im Bereich von etwa 60 bis 80 °C an. Dieses Temperaturniveau eignet sich gut für die Nutzung in Wärmenetzen – insbesondere für Gebäudewärme. Aktuell ist die Förderung für eine Machbarkeitsstudie beantragt, in der die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit eines Wärmenetzes in der Gemeinde Sande sowie in Teilen von Schortens geprüft werden soll. Die Bewilligung der Machbarkeitsstudie steht noch aus. Darüber hinaus kann der Wasserstoffpark Friesland regionale Wertschöpfung stärken – etwa durch neue Aufträge für Unternehmen vor Ort und zusätzliche Beschäftigungseffekte.
5.
Wie läuft das Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren für den Wasserstoffpark ab?
Grundlage ist ein Bebauungsplan (B-Plan), in dem die wesentlichen Rahmenbedingungen, Flächennutzungen und Umweltaspekte festgelegt werden. Daran schließt sich die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG-Genehmigung) an, in der die konkrete Anlagentechnik sowie bereits im B-Plan festgelegte Grenzwerte auf Einhaltung überprüft werden. Letztere können im BImSchG-Verfahren noch weiter ergänzt werden. In allen Schritten werden die zuständigen Behörden, Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit beteiligt.
1.
Was ist der Wasserstoffpark Friesland?
Der Wasserstoffpark Friesland ist ein energetisch optimiertes Gesamtkonzept zur Produktion von grünem Wasserstoff in mehreren Ausbaustufen mit bis zu 2,4 Gigawatt (GW) Elektrolyseleistung. Der Wasserstoffpark Friesland nutzt die vorhandene Infrastruktur optimal, um erneuerbare Energien effizient einzubinden. Damit wird nicht nur die Netzstabilität erhöht, sondern auch ein Beitrag zur Versorgungssicherheit, Resilienz und Wirtschaftlichkeit des Energiesystems geleistet.
2.
Wofür wird der dort erzeugte Wasserstoff genutzt?
Das hängt von Nachfrage, Preisen und verfügbaren Abnahmeverträgen ab. Heute wird Wasserstoff in Deutschland und Europa vor allem in der Industrie eingesetzt – insbesondere in Raffinerien und der Chemie. In Raffinerien wird bislang häufig fossil erzeugter („grauer“) Wasserstoff genutzt. Grüner Wasserstoff kann diesen Einsatz schrittweise ersetzen und so Emissionen senken. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich sind energieintensive und schwer elektrifizierbare Industrieprozesse, etwa in der Stahlindustrie, wo grüner Wasserstoff eine Schlüsselrolle für die Transformation spielen kann. Auch im Verkehr kommt grüner Wasserstoff in Betracht – vor allem dort, wo Batterien an Grenzen stoßen. Zusätzlich kann Wasserstoff als Energiespeicher dienen, um größere Mengen über längere Zeit zu puffern – dafür gelten insbesondere Untergrundspeicher (bspw. der Storage Etzel) als geeignete Option.
3.
Woher stammen Strom und Wasser für die Elektrolyse?
Für die Elektrolyse werden erneuerbarer Strom und aufbereitetes Wasser benötigt. Der Wasserstoffpark wird über das Höchstspannungsnetz angebunden – mit Anbindung über ein Umspannwerk in der Zuständigkeit von TenneT. Für den Raum Friesland (Sande) sind im Netzentwicklungsplan zusätzliche Umspannwerks- und Leitungsmaßnahmen vorgesehen, um die stark gestiegenen Netzanschlussbedarfe in der Region bedienen zu können. Für die Wasserstoffproduktion wird Reinstwasser benötigt. Als langfristige Wasserressource ist Oberflächenwasser aus dem Ems-Jade-Kanal vorgesehen, welches durch aufbereitetes Wasser aus dem Ablauf der Kläranlage Sande ergänzt wird („Multi-ReUse“). Außerdem wird Meerwasser als Back-up hinzugezogen.
4.
Welche Chancen bietet der Wasserstoffpark für Wärmeversorgung und Region?
Bei der Elektrolyse fällt je nach Technologieauswahl Abwärme im Bereich von etwa 60 bis 80 °C an. Dieses Temperaturniveau eignet sich gut für die Nutzung in Wärmenetzen – insbesondere für Gebäudewärme. Aktuell ist die Förderung für eine Machbarkeitsstudie beantragt, in der die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit eines Wärmenetzes in der Gemeinde Sande sowie in Teilen von Schortens geprüft werden soll. Die Bewilligung der Machbarkeitsstudie steht noch aus. Darüber hinaus kann der Wasserstoffpark Friesland regionale Wertschöpfung stärken – etwa durch neue Aufträge für Unternehmen vor Ort und zusätzliche Beschäftigungseffekte.
5.
Wie läuft das Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren für den Wasserstoffpark ab?
Grundlage ist ein Bebauungsplan (B-Plan), in dem die wesentlichen Rahmenbedingungen, Flächennutzungen und Umweltaspekte festgelegt werden. Daran schließt sich die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG-Genehmigung) an, in der die konkrete Anlagentechnik sowie bereits im B-Plan festgelegte Grenzwerte auf Einhaltung überprüft werden. Letztere können im BImSchG-Verfahren noch weiter ergänzt werden. In allen Schritten werden die zuständigen Behörden, Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit beteiligt.